Synopse zur Änderung an
Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV)

Erstellt am: 01.01.2023

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Die in dieser Synopse dargestellten Gesetzestexte basieren auf der vom Bundesamt für Justiz konsolidierten Fassung, welche auf gesetze-im-internet.de einsehbar ist. Diese Fassung der Gesetzestexte ist nicht die amtliche Fassung. Die amtliche Fassung ist im Bundesgesetzblatt einsehbar.

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(1) Für die folgenden pflegesensitiven Bereiche in Krankenhäusern werden die folgenden Pflegepersonaluntergrenzen schichtbezogen als Verhältnis von Patientinnen und Patienten zu einer Pflegekraft festgelegt, die unter Berücksichtigung der in Absatz 2 genannten Höchstanteile von Pflegehilfskräften und der in Absatz 2a genannten Höchstanteile von Hebammen auf den Stationen oder für die betroffenen intensivmedizinischen Behandlungseinheiten, die einem pflegesensitiven Bereich angehören, stets einzuhalten sind:
1.
Intensivmedizin bis zum 31. Januar 2021:
a)
in der Tagschicht: 2,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 3,5 zu 1,
2.
Intensivmedizin und pädiatrische Intensivmedizin ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 2 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 3 zu 1,
3.
Geriatrie:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
4.
allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
5.
allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
6.
Innere Medizin und Kardiologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 22 zu 1,
7.
Herzchirurgie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 7 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 15 zu 1,
8.
Neurologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
9.
neurologische Schlaganfalleinheit ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 3 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 5 zu 1,
10.
neurologische Frührehabilitation ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 12 zu 1,
11.
Pädiatrie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 10 zu 1,
12.
allgemeine Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 10 zu 1,
13.
spezielle Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 14 zu 1,
14.
neonatologische Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 3,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 5 zu 1,
15.
Gynäkologie und Geburtshilfe ab dem 1. Januar 2022: 2023:
a)
in der Tagschicht: Tagschicht 8 7,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 18 15 zu 1,
16.
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie ab dem 1. Januar 2023:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 22 zu 1,
17.
Rheumatologie ab dem 1. Januar 2023:
a)
in der Tagschicht: 13 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 30 zu 1.
(1) Für die folgenden pflegesensitiven Bereiche in Krankenhäusern werden die folgenden Pflegepersonaluntergrenzen schichtbezogen als Verhältnis von Patientinnen und Patienten zu einer Pflegekraft festgelegt, die unter Berücksichtigung der in Absatz 2 genannten Höchstanteile von Pflegehilfskräften und der in Absatz 2a genannten Höchstanteile von Hebammen auf den Stationen oder für die betroffenen intensivmedizinischen Behandlungseinheiten, die einem pflegesensitiven Bereich angehören, stets einzuhalten sind:
1.
Intensivmedizin bis zum 31. Januar 2021:
a)
in der Tagschicht: 2,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 3,5 zu 1,
2.
Intensivmedizin und pädiatrische Intensivmedizin ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 2 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 3 zu 1,
3.
Geriatrie:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
4.
allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
5.
allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
6.
Innere Medizin und Kardiologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 22 zu 1,
7.
Herzchirurgie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 7 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 15 zu 1,
8.
Neurologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 20 zu 1,
9.
neurologische Schlaganfalleinheit ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 3 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 5 zu 1,
10.
neurologische Frührehabilitation ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 12 zu 1,
11.
Pädiatrie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 10 zu 1,
12.
allgemeine Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 10 zu 1,
13.
spezielle Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 6 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 14 zu 1,
14.
neonatologische Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 3,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 5 zu 1,
15.
Gynäkologie und Geburtshilfe ab dem 1. Januar 2022: 2023:
a)
in der Tagschicht: Tagschicht 8 7,5 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 18 15 zu 1,
16.
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Urologie ab dem 1. Januar 2023:
a)
in der Tagschicht: 10 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 22 zu 1,
17.
Rheumatologie ab dem 1. Januar 2023:
a)
in der Tagschicht: 13 zu 1,
b)
in der Nachtschicht: 30 zu 1.
(2) Der Anteil von Pflegehilfskräften an der Gesamtzahl der Pflegekräfte darf die folgenden Grenzwerte in den folgenden pflegesensitiven Bereichen in den Krankenhäusern nicht überschreiten:
1.
Intensivmedizin bis zum 31. Januar 2021:
a)
in der Tagschicht: 8 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 0 Prozent,
2.
Intensivmedizin und pädiatrische Intensivmedizin ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent,
3.
Geriatrie:
a)
in der Tagschicht: 15 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 20 Prozent,
4.
allgemeine Chirurgie und Unfallchirurgie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 10 Prozent,
5.
allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 10 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 10 Prozent,
6.
Innere Medizin und Kardiologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 10 Prozent,
7.
Herzchirurgie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 0 Prozent,
8.
Neurologie ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 8 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 8 Prozent,
9.
neurologische Schlaganfalleinheit ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 0 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 0 Prozent,
10.
neurologische Frührehabilitation ab dem 1. Februar 2021:
a)
in der Tagschicht: 10 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 10 Prozent,
11.
Pädiatrie ab dem 1. Februar 2021 bis zum 31. Dezember 2021:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent,
12.
allgemeine Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent,
13.
spezielle Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent,
14.
neonatologische Pädiatrie ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent,
15.
Gynäkologie und Geburtshilfe ab dem 1. Januar 2022:
a)
in der Tagschicht: 5 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 0 Prozent,
16.
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Rheumatologie und Urologie ab dem 1. Januar 2023:
a)
in der Tagschicht: 10 Prozent,
b)
in der Nachtschicht: 5 Prozent.
(2a) Zur Einhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 15 dürfen auch Hebammen mit einer Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 5 Absatz 1 des Hebammengesetzes, auch in Verbindung mit den §§ 73 und 74 Absatz 1 des Hebammengesetzes, berücksichtigt werden. Der Anteil von Hebammen an der Gesamtzahl der Pflegefachkräfte und Hebammen darf dabei die folgenden Grenzwerte nicht überschreiten:
1.
in der Tageschicht: 10 Prozent,
2.
in der Nachtschicht: 5 Prozent.
(2a) Zur Einhaltung der Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 15 dürfen auch Hebammen mit einer Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach § 5 Absatz 1 des Hebammengesetzes, auch in Verbindung mit den §§ 73 und 74 Absatz 1 des Hebammengesetzes, berücksichtigt werden. Der Anteil von Hebammen an der Gesamtzahl der Pflegefachkräfte und Hebammen darf dabei die folgenden Grenzwerte nicht überschreiten:
1.
in der Tageschicht: 10 Prozent,
2.
in der Nachtschicht: 5 Prozent.
(3) Führt die Anwendung der Pflegepersonaluntergrenzen zu dem Ergebnis, dass für die auf einer Station oder in einer intensivmedizinischen Behandlungseinheit zu versorgenden Patientenanzahl weniger als eine Pflegekraft vorgehalten werden müsste, ist die Anwesenheit mindestens einer Pflegefachkraft sicherzustellen.
(4) Sind auf einer Station verschiedene Pflegepersonaluntergrenzen einzuhalten, so gilt schichtbezogen die Pflegepersonaluntergrenze mit der niedrigsten Anzahl von Patientinnen und Patienten im Verhältnis zu einer Pflegekraft mit dem zugehörigen Grenzwert für den Anteil von Pflegehilfskräften. Abweichend von Satz 1 sind die Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 1 und 2 neben den Pflegepersonaluntergrenzen nach Absatz 1 Nummer 3 bis 15 anzuwenden.
(5) Die Krankenhäuser ermitteln anhand monatlicher Durchschnittswerte, ob die Pflegepersonaluntergrenzen eingehalten werden.