Synopse zur Änderung an
Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV)

Erstellt am: 01.01.2024

Jetzt individuelle E-Mail Alerts einrichten

Die in dieser Synopse dargestellten Gesetzestexte basieren auf der vom Bundesamt für Justiz konsolidierten Fassung, welche auf gesetze-im-internet.de einsehbar ist. Diese Fassung der Gesetzestexte ist nicht die amtliche Fassung. Die amtliche Fassung ist im Bundesgesetzblatt einsehbar.

Bitte beachten Sie, dass die nachfolgend dargestellten Änderungen möglicherweise nicht auf einem Änderungsgesetz beruhen. Ab und an nimmt gesetze-im-internet.de auch redaktionelle Änderungen vor, z.B. nachträgliche Korrekturen, Anmerkungen, Ergänzungen etc. In diesem Fall beziehen sich die nachfolgenden Metainformationen auf die letzte Änderung auf Grundlage eines Änderungsgesetzes.

LawAlert befindet sich aktuell in einer frühen Testphase und Fehlfunktionen können nicht ausgeschlossen werden. Insbesondere können die von LawAlert erstellten Synopsen fehlerhaft sein, z.B. nicht vollständig, korrekt oder aktuell, da diese softwarebasiert aus Inhalten Dritter erstellt werden, ohne dass eine weitere redaktionelle oder inhaltliche Überprüfung durch LawAlert erfolgt. Auch können Änderungen oder Ausfälle der fremden Bezugsquellen zu Störungen bei LawAlert führen, ohne dass LawAlert hierauf Einfluss hat. Bitte verwenden Sie die Inhalte von LawAlert daher nur für Testzwecke. Sollten Ihnen Fehler auffällen, freuen wir uns über Ihr Feedback an hello@lawalert.de!

Für die vorliegende Synopse konnten keine Metainformationen vom Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentsmaterialen (kurz DIP) ermittelt werden. Warum? Dies kann mehrere Gründe haben. Insbesondere beruht nicht jede Änderung im Bundesrecht auf einem im DIP hinterlegten Parlamentsvorgang, z.B. bei Änderungen von Verordnungen ist dies denkbar. Auch ist möglich, dass das DIP zum Zeitpunkt der Erstellung der Synopse noch nicht die aktuellen und für die Verknüpfung notwendigen Informationen hinterlegt hatte.

Möchten Sie mehr zu den Hintergründen unserer Metainformationen erfahren? Dann besuchen Sie doch unsere FAQ-Seite.

(1) Der Betreiber einer Anlage muss sicherstellen, dass
1.
die Anlage gemäß Herstellerangaben ordnungsgemäß am Betriebsort installiert wird,
2.
die anwendende Person in die sachgerechte Handhabung der Anlage eingewiesen wird,
3.
die anwendende Person prüft, ob die Anlage für die jeweilige Anwendung geeignet ist,
4.
die anwendende Person die Anlage vor jeder Anwendung auf ihre Funktionsfähigkeit und ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft,
5.
die Anlage durch Personal, das über die erforderlichen gerätetechnischen Kenntnisse verfügt, insbesondere durch Inspektion und Wartung unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers sowie durch Einhaltung der gerätespezifischen Normen so instandgehalten wird, dass der sichere und ordnungsgemäße Betrieb fortwährend gewährleistet ist,
6.
die Person, an der nichtionisierende Strahlung angewendet wird, von der anwendenden Person vor der Anwendung beraten und aufgeklärt wird, insbesondere über
a)
die Anwendung und ihre Wirkungen,
b)
gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen der Anwendungen,
c)
mögliche Alternativen und deren Risiken und Nebenwirkungen,
d)
den individuellen Behandlungsplan, einschließlich der verwendeten Anlage, und die individuelle Situation, die zur Festlegung der relevanten Anwendungsparameter führt, und
e)
die mögliche Notwendigkeit einer vorherigen fachärztlichen Abklärung,
7.
die Person, an der nichtionisierende Strahlung angewendet wird, vor Nebenwirkungen geschützt wird, um mit der Anwendung verbundene Risiken zu vermeiden oder zu minimieren,
8.
Dritte vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung durch Vorkehrungen geschützt werden.
(1) Der Betreiber einer Anlage muss sicherstellen, dass
1.
die Anlage gemäß Herstellerangaben ordnungsgemäß am Betriebsort installiert wird,
2.
die anwendende Person in die sachgerechte Handhabung der Anlage eingewiesen wird,
3.
die anwendende Person prüft, ob die Anlage für die jeweilige Anwendung geeignet ist,
4.
die anwendende Person die Anlage vor jeder Anwendung auf ihre Funktionsfähigkeit und ihren ordnungsgemäßen Zustand überprüft,
5.
die Anlage durch Personal, das über die erforderlichen gerätetechnischen Kenntnisse verfügt, insbesondere durch Inspektion und Wartung unter Berücksichtigung der Angaben des Herstellers sowie durch Einhaltung der gerätespezifischen Normen so instandgehalten wird, dass der sichere und ordnungsgemäße Betrieb fortwährend gewährleistet ist,
6.
die Person, an der nichtionisierende Strahlung angewendet wird, von der anwendenden Person vor der Anwendung beraten und aufgeklärt wird, insbesondere über
a)
die Anwendung und ihre Wirkungen,
b)
gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen der Anwendungen,
c)
mögliche Alternativen und deren Risiken und Nebenwirkungen,
d)
den individuellen Behandlungsplan, einschließlich der verwendeten Anlage, und die individuelle Situation, die zur Festlegung der relevanten Anwendungsparameter führt, und
e)
die mögliche Notwendigkeit einer vorherigen fachärztlichen Abklärung,
7.
die Person, an der nichtionisierende Strahlung angewendet wird, vor Nebenwirkungen geschützt wird, um mit der Anwendung verbundene Risiken zu vermeiden oder zu minimieren,
8.
Dritte vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung durch Vorkehrungen geschützt werden.
(2) Der Betreiber einer Anlage muss ferner sicherstellen, dass für die Anlage eine Dokumentation gemäß Satz 2 erstellt wird, die im Betrieb vorzuhalten und nach der letzten Nutzung der Anlage drei Jahre aufzubewahren ist. Die Dokumentation muss Folgendes enthalten:
1.
Angaben zur eindeutigen Identifikation der Anlage,
2.
einen Beleg darüber, dass die ordnungsgemäße Installation der Anlage geprüft worden ist,
3.
einen Beleg darüber, dass die anwendende Person in die sachgerechte Handhabung der Anlage eingewiesen worden ist,
4.
das Datum, an dem eine Kontrolle im Rahmen einer Inspektion und Wartung durchgeführt worden ist, und die Ergebnisse dieser Kontrolle,
5.
das Datum, an dem eine Instandhaltungsmaßnahme durchgeführt worden ist, und der Name der verantwortlichen Person oder der Firma, die diese Maßnahme durchgeführt hat, und
6.
das Datum, an dem eine Funktionsstörung aufgetreten ist, sowie die Art und die Folgen der Funktionsstörung oder des Bedienungsfehlers.
Der Betreiber muss ferner sicherstellen, dass die Beratung durchgeführten Anwendungen gemäß Anlage 2 und die Aufklärung nach Absatz 1 Nummer 6 durchgeführte Beratung mit einem Beratungsprotokoll dokumentiert wird und Aufklärung dokumentiert werden. dass sich die zu behandelnde Person auf dieser Grundlage mit der Durchführung der Anwendung einverstanden erklärt. Das Beratungsprotokoll und die Einverständniserklärung sind im Betrieb vorzuhalten und zehn Jahre ab dem Tag der Dokumentation aufzubewahren. Der Betreiber muss die in Satz 4 genannten Daten am Ende des Jahres, in dem die Aufbewahrungsfrist endet, unverzüglich löschen. Bei Speicherung in elektronischer Form sind vorhandene Möglichkeiten einer automatisierten Löschung zu nutzen.
(2) Der Betreiber einer Anlage muss ferner sicherstellen, dass für die Anlage eine Dokumentation gemäß Satz 2 erstellt wird, die im Betrieb vorzuhalten und nach der letzten Nutzung der Anlage drei Jahre aufzubewahren ist. Die Dokumentation muss Folgendes enthalten:
1.
Angaben zur eindeutigen Identifikation der Anlage,
2.
einen Beleg darüber, dass die ordnungsgemäße Installation der Anlage geprüft worden ist,
3.
einen Beleg darüber, dass die anwendende Person in die sachgerechte Handhabung der Anlage eingewiesen worden ist,
4.
das Datum, an dem eine Kontrolle im Rahmen einer Inspektion und Wartung durchgeführt worden ist, und die Ergebnisse dieser Kontrolle,
5.
das Datum, an dem eine Instandhaltungsmaßnahme durchgeführt worden ist, und der Name der verantwortlichen Person oder der Firma, die diese Maßnahme durchgeführt hat, und
6.
das Datum, an dem eine Funktionsstörung aufgetreten ist, sowie die Art und die Folgen der Funktionsstörung oder des Bedienungsfehlers.
Der Betreiber muss ferner sicherstellen, dass die Beratung durchgeführten Anwendungen gemäß Anlage 2 und die Aufklärung nach Absatz 1 Nummer 6 durchgeführte Beratung mit einem Beratungsprotokoll dokumentiert wird und Aufklärung dokumentiert werden. dass sich die zu behandelnde Person auf dieser Grundlage mit der Durchführung der Anwendung einverstanden erklärt. Das Beratungsprotokoll und die Einverständniserklärung sind im Betrieb vorzuhalten und zehn Jahre ab dem Tag der Dokumentation aufzubewahren. Der Betreiber muss die in Satz 4 genannten Daten am Ende des Jahres, in dem die Aufbewahrungsfrist endet, unverzüglich löschen. Bei Speicherung in elektronischer Form sind vorhandene Möglichkeiten einer automatisierten Löschung zu nutzen.
(3) Der Betreiber einer Anlage hat der zuständigen Behörde den Betrieb der Anlage spätestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme anzuzeigen. In der Anzeige sind der Name oder die Firma des Betreibers sowie die Anschrift der Betriebsstätte und die Angaben zur Identifikation der jeweiligen Anlage zu nennen.Der nennen. Der Anzeige ist ein Nachweis beizufügen, dass die Personen, die die Anlage anwenden, über die erforderliche Fachkunde verfügen. Wird eine Anlage am 31. Dezember 2020 bereits betrieben, hat die Anzeige bis zum Ablauf des 31. März 2021 zu erfolgen.
(3) Der Betreiber einer Anlage hat der zuständigen Behörde den Betrieb der Anlage spätestens zwei Wochen vor Inbetriebnahme anzuzeigen. In der Anzeige sind der Name oder die Firma des Betreibers sowie die Anschrift der Betriebsstätte und die Angaben zur Identifikation der jeweiligen Anlage zu nennen.Der nennen. Der Anzeige ist ein Nachweis beizufügen, dass die Personen, die die Anlage anwenden, über die erforderliche Fachkunde verfügen. Wird eine Anlage am 31. Dezember 2020 bereits betrieben, hat die Anzeige bis zum Ablauf des 31. März 2021 zu erfolgen.
(4) Der Betreiber einer Anlage hat der zuständigen Behörde auf Verlangen nachzuweisen, dass die Anforderungen nach Absatz 1 an den Betrieb der Anlage und 2 die Anforderungen an die Dokumentation der Anwendungen und der Aufklärungsgespräche nach § 4 Absatz 1 Satz 1 erfüllt sind.
(4) Der Betreiber einer Anlage hat der zuständigen Behörde auf Verlangen nachzuweisen, dass die Anforderungen nach Absatz 1 an den Betrieb der Anlage und 2 die Anforderungen an die Dokumentation der Anwendungen und der Aufklärungsgespräche nach § 4 Absatz 1 Satz 1 erfüllt sind.

(1) In dem Fall, dass die Fachkunde durch die Teilnahme an einer geeigneten Schulung gemäß § 4 Absatz 3 Satz 1 erworben wurde, erfolgt der Nachweis der Fachkunde gegenüber der zuständigen Behörde durch ein Zertifikat. Die Ausstellung eines entsprechenden Zertifikats setzt eine erfolgreiche Prüfung über die zu zertifizierende Fachkunde voraus. Das Zertifikat wird für fünf Jahre befristet ausgestellt, beginnend ab dem Datum des Abschlusses der jeweils zugrundeliegenden Schulung gemäß Anlage 3 Teil A in Verbindung mit Anlage 3 Teil C, D, E oder F. Die Erneuerung des Zertifikats nach Ablauf, setzt die Teilnahme an einer geeigneten Aktualisierungsschulung nach § 4 Absatz 3 Satz 3 in Verbindung mit Anlage 3 Teil A Abschnitt 1 sowie eine erfolgreiche Prüfung voraus.
(2) Die Abnahme einer Prüfung nach Absatz 1 Satz 2 und 4 sowie die Ausstellung eines Zertifikats nach Absatz 1 Satz 1 darf nur durch eine gemäß DIN EN ISO/IEC 17024 Ausgabe November 20122 akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle erfolgen. Die Konformitätsbewertungsstelle muss von einer nationalen Akkreditierungsstelle im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. Juli 2008 über die Vorschriften für die Akkreditierung und Marktüberwachung im Zusammenhang mit der Vermarktung von Produkten und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 339/93 des Rates (ABl. L 218 vom 13.8.2008, S. 30) in der jeweils geltenden Fassung akkreditiert worden sein. Zum Akkreditierungsverfahren wird auf Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 in Verbindung mit § 1 Absatz 1 Satz 1 und § 2 Absatz 1 des Akkreditierungsstellengesetzes vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2625), das zuletzt durch Artikel 9 des Gesetzes vom 20. Juli 2022 (BGBl. I S. 1325) geändert worden ist, verwiesen.
2
Zu beziehen bei der Beuth Verlag GmbH, Berlin, und beim Deutschen Patent- und Markenamt archivmäßig gesichert niedergelegt.

Eine Schulung oder eine Aktualisierungsschulung gilt im Sinne von § 4 Absatz 3 nur dann als geeignet, wenn der Schulungsanbieter durch eine akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle im Sinne von § 4a Absatz 2 anerkannt ist. Die Anerkennung ist zu erteilen, wenn
1.
der Schulungsanbieter über eine ordnungsgemäße Schulungsorganisation verfügt,
2.
die angebotenen Schulungen die Anforderungen an die Inhalte der Fachkunde nach § 4 Absatz 2 und Anlage 3 erfüllen und
3.
die angebotenen Schulungen die Anforderungen an Umfang und Strukturierung nach Anlage 3 erfüllen.
Die Anerkennung kann für alle oder für einen Teil der Fachkundegruppen gemäß Anlage 3 Teil A Abschnitt 1 und 2 erteilt werden. Sie ist mindestens einmal jährlich zu überprüfen. Die Anerkennung entfällt, wenn der Schulungsanbieter trotz Aufforderung durch die anerkennende Stelle, eine Verhaltensweise oder einen Zustand nicht unverzüglich abstellt, bei deren Vorliegen eine Anerkennung nicht erfolgt wäre. Die akkreditierte Konformitätsbewertungsstelle hat ein Verzeichnis der von ihr anerkannten Schulungsanbieter elektronisch zu führen, im Internet öffentlich zugänglich zu machen und der Akkreditierungsstelle die Adresse für den Zugang mitzuteilen.

(1) Wurde eine Anlage bereits am 31. Dezember 2020 betrieben, hatte die Anzeige nach § 3 Absatz 3 bis zum Ablauf des 31. März 2021 zu erfolgen.
(2) Wurde die Teilnahme an einer geeigneten Schulung zum Erwerb der Fachkunde bis zum Ablauf des 31. Dezember 2023 erfolgreich abgeschlossen, kann das Zertifikat nach § 4a Absatz 1 Satz 1 bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 ausgestellt werden, ohne dass es der Prüfung nach § 4a Absatz 1 Satz 2 bedarf. Erforderlich ist, dass der Schulungsanbieter im Zeitraum der Teilnahme an der Schulung entsprechend § 4b anerkannt war. Die Anerkennung kann bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 auch rückwirkend erteilt werden, soweit die Voraussetzungen gemäß § 4b für den Rückwirkungszeitraum nachgewiesen sind.
(3) Wurde die Teilnahme an einer Schulung zum Erwerb der Fachkunde bis zum Ablauf des 31. Dezember 2023 erfolgreich abgeschlossen, kann für den Erwerb eines Zertifikates nach § 4a Absatz 1 Satz 1, als Voraussetzung für eine Prüfung nach § 4a Absatz 1 Satz 2, bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 die Geeignetheit einer Schulung vermutet werden, ohne dass es einer Anerkennung des Schulungsanbieters nach § 4b bedarf. Satz 1 ist nicht anzuwenden, wenn seit dem jeweils älteren Abschluss der entsprechenden Schulungen oder der Anrechnung nach Anlage 3 Teil A Abschnitt 3, mehr als fünf Jahre vergangen sind.
(4) Der Nachweis der Fachkunde in den Fällen nach § 4 Absatz 3, in denen die Fachkunde durch die erfolgreiche Teilnahme an einer geeigneten Schulung erworben wurde, kann bis zum Ablauf des 31. Dezember 2025 abweichend von § 4a Absatz 1 Satz 1 auch durch die Vorlage von geeigneten Schulungsnachweisen und Dokumenten zum Nachweis der Voraussetzungen von Anlage 3 Teil A Abschnitt 3 Nummer 1 bis 4 geführt werden.

(Fundstelle: BGBl. I 2018, 2193)
1.
Art der Anwendung,
2.
verwendete Anlage sowie die für die konkrete Anwendung individuell eingestellten technischen Parameter, zum Beispiel Wellenlänge, Frequenz, Pulsung, Expositionsdauer, Art und Ausmaß der Exposition, wenn erforderlich Laserklasse,
3.
individueller Behandlungsplan, bei Epilation zum Beispiel wie oft, in welchem zeitlichen Abstand mit welchen Einstellungen wird die Anwendung wiederholt; bei Muskelstimulation zum Beispiel Trainingsplan, Zahl, Dauer und Intensität der Anwendungen,
4.
wenn erforderlich Fotodokumentation,
5.
auftretende Nebenwirkungen,
6.
bei Nebenwirkungen oder Schäden: Ursachen oder Fehleranalyse, ergriffene Maßnahmen zur Beseitigung der Fehlerquelle; sofern erfolgt: Meldung von Gerätedefekten, Funktionsstörungen, Nebenwirkungen oder Schäden an Hersteller und Behörden und
7.
Einverständniserklärung der behandelten Person zur Anwendung.

(Fundstelle: Anhang 1 2 zum BGBl. 2023 I Nr. 149 v. 12.6.2023, S. 5 9 - 8) 12)
(Fundstelle: Anhang 1 2 zum BGBl. 2023 I Nr. 149 v. 12.6.2023, S. 5 9 - 8) 12)
Die Lerninhalte zum Erwerb der Fachkunde und zur Aktualisierung der Fachkunde (Fortbildung) sind in Module unterteilt. Der jeweils erforderliche Schulungsumfang ist in Lerneinheiten (LE; 1 LE = 45 Minuten) angegeben.
Tabelle 1: Fachkunde-Module
KürzelModuleMindest-
anzahl LE
Erwerb der Fachkunde
GKGrundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde 80 78
OSOptische Strahlung 120 117
USUltraschall 40 38
EKEMF (Hochfrequenzgeräte) in der Kosmetik 40 38
ESEMF (Niederfrequenz-, Gleichstrom- und Magnetfeldgeräte) zur Stimulation 24 23
Aktualisierung der Fachkunde (Aktualisierungsschulung)
AGKAktualisierung von GK2
AOSAktualisierung von OS6
AUSAktualisierung von US6
AEKAktualisierung von EK6
AESAktualisierung von ES6
Tabelle 1: Fachkunde-Module
KürzelModuleMindest-
anzahl LE
Erwerb der Fachkunde
GKGrundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde 80 78
OSOptische Strahlung 120 117
USUltraschall 40 38
EKEMF (Hochfrequenzgeräte) in der Kosmetik 40 38
ESEMF (Niederfrequenz-, Gleichstrom- und Magnetfeldgeräte) zur Stimulation 24 23
Aktualisierung der Fachkunde (Aktualisierungsschulung)
AGKAktualisierung von GK2
AOSAktualisierung von OS6
AUSAktualisierung von US6
AEKAktualisierung von EK6
AESAktualisierung von ES6
Tabelle 2: Fachkundegruppen
FachkundegruppeBezugErwerbAktualisierung
  erforderliche ModuleLEerforderliche ModuleLE
Laser/Intensive Lichtquellen§ 5 NiSVGK, OS 200 195AGK, AOS8
Ultraschall§ 9 NiSVGK, US 120 116AGK, AUS8
EMF-Kosmetik§ 6 NiSVGK, EK 120 116AGK, AEK8
EMF-Muskelstimulation§ 7 Absatz 1 NiSVES 24 23AES6
EMF-Stimulation§ 7 Absatz 2 NiSVES 24 23AES6
EMF-Stimulation zu kosmetischen Zwecken§ 7 Absatz 3 NiSVGK, ES 104 101AGK, AES8
Tabelle 2: Fachkundegruppen
FachkundegruppeBezugErwerbAktualisierung
  erforderliche ModuleLEerforderliche ModuleLE
Laser/Intensive Lichtquellen§ 5 NiSVGK, OS 200 195AGK, AOS8
Ultraschall§ 9 NiSVGK, US 120 116AGK, AUS8
EMF-Kosmetik§ 6 NiSVGK, EK 120 116AGK, AEK8
EMF-Muskelstimulation§ 7 Absatz 1 NiSVES 24 23AES6
EMF-Stimulation§ 7 Absatz 2 NiSVES 24 23AES6
EMF-Stimulation zu kosmetischen Zwecken§ 7 Absatz 3 NiSVGK, ES 104 101AGK, AES8
 
Die Anforderungen an die Fachkunde sind abhängig von der Art der Anwendung (Fachkundegruppen).
Die Fachkunde für die Anwendung von Lasereinrichtungen und intensiven Lichtquellen (Fachkundegruppe Laser/Intensive Lichtquellen) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" und einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "optische Strahlung" erworben.
Die Fachkunde für die Anwendung von elektromagnetischen Feldern am Menschen durch Hochfrequenzgeräte zu kosmetischen Zwecken (Fachkundegruppe EMF-Kosmetik) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" und einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Elektromagnetische Felder in der Kosmetik" erworben.
Die Fachkunde für die Anwendung von Niederfrequenzgeräten, Gleichstromgeräten und Magnetfeldgeräten zur transkutanen elektrischen Nerven- und Muskelstimulation zum Zweck des Muskelaufbaus und der Muskelstraffung (Fachkundegruppe EMF-Muskelstimulation) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Elektromagnetische Felder zur Stimulation" erworben. Zusätzlich ist der in Teil E Abschnitt 2 beschriebene Nachweis erforderlich.
Die Fachkunde für die Anwendung von Niederfrequenzgeräten, Gleichstromgeräten und Magnetfeldgeräten zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation oder zur Magnetfeldstimulation zu anderen Zwecken als dem Muskelaufbau oder der Muskelstraffung (Fachkundegruppe EMF-Stimulation) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Elektromagnetische Felder zur Stimulation" erworben.
Die Fachkunde für die Anwendung von Niederfrequenzgeräten, Gleichstromgeräten und Magnetfeldgeräten zur transkutanen elektrischen Nervenstimulation, zur Muskelstimulation oder zur Magnetfeldstimulation jeweils zu kosmetischen Zwecken im Bereich des Gesichts und der Halsvorderseite (Fachkundegruppe EMF-Stimulation zu kosmetischen Zwecken) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" und einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Elektromagnetische Felder zur Stimulation" erworben.
Die Fachkunde für die Anwendung von Ultraschall (Fachkundegruppe Ultraschall) wird durch die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" und einer Schulung mit den Lerninhalten des Moduls "Ultraschall" erworben.
 
Die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit dem Lerninhalt des Moduls "Grundlagen „Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" Anhangsgebilde“ ist nicht erforderlich, wenn eine Person
1.
eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zum Kosmetiker/zur Kosmetikerin erfolgreich absolviert hat,
2.
einen Bildungsgang staatlich geprüfter Kosmetiker/staatlich geprüfte Kosmetikerin erfolgreich absolviert hat,
3.
die Meisterprüfung im Kosmetikgewerbe erfolgreich absolviert hat oder
4.
am 5. Dezember 2021 über eine berufliche Praxis im Kosmetikgewerbe von mindestens fünf Jahren verfügt.
Die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung mit dem Lerninhalt des Moduls "Grundlagen „Grundlagen der Haut und deren Anhangsgebilde" Anhangsgebilde“ ist nicht erforderlich, wenn eine Person
1.
eine staatlich anerkannte Berufsausbildung zum Kosmetiker/zur Kosmetikerin erfolgreich absolviert hat,
2.
einen Bildungsgang staatlich geprüfter Kosmetiker/staatlich geprüfte Kosmetikerin erfolgreich absolviert hat,
3.
die Meisterprüfung im Kosmetikgewerbe erfolgreich absolviert hat oder
4.
am 5. Dezember 2021 über eine berufliche Praxis im Kosmetikgewerbe von mindestens fünf Jahren verfügt.
Der Tag des Eintritts der jeweiligen Bedingung nach Ziffer 1 bis 4 gilt als Bezugsdatum im Sinne von § 4 Absatz 3 Satz 3. Liegt dieser Zeitpunkt vor dem 5. Dezember 2021, gilt stattdessen dieser Stichtag als Bezugsdatum.
 
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 80) 78)
1.
Anatomie
2.
Beurteilung der Haut
3.
Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
4.
Überblick zu Anlagen zum Einsatz nichtionisierender Strahlung
5.
Kenntnisse über die Wirkung von Strahlung
6.
Aufklärung von Personen
7.
Übungen
8.
Prüfung
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 80) 78)
1.
Anatomie
2.
Beurteilung der Haut
3.
Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
4.
Überblick zu Anlagen zum Einsatz nichtionisierender Strahlung
5.
Kenntnisse über die Wirkung von Strahlung
6.
Aufklärung von Personen
7.
Übungen
8.
Prüfung
 
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 120) 117)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
3.
Physikalische Grundlagen kohärenter und inkohärenter Strahlung
4.
Biologische Wirkungen optischer Strahlung
5.
Risiken
6.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
7.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz optischer Strahlung
8.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
9.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
10.
Kombinationsgeräte
11.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
12.
Übungen
13.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
14.
Prüfung
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 120) 117)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
3.
Physikalische Grundlagen kohärenter und inkohärenter Strahlung
4.
Biologische Wirkungen optischer Strahlung
5.
Risiken
6.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
7.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz optischer Strahlung
8.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
9.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
10.
Kombinationsgeräte
11.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
12.
Übungen
13.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
14.
Prüfung
 
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 40) 38)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie
3.
Physikalische Grundlagen über hochfrequente elektromagnetische Felder
4.
Biologische Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern
5.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
6.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von elektromagnetischen Feldern
7.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
8.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
9.
Kombinationsgeräte
10.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
11.
Übungen
12.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
13.
Prüfung
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 40) 38)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie
3.
Physikalische Grundlagen über hochfrequente elektromagnetische Felder
4.
Biologische Wirkungen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern
5.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
6.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von elektromagnetischen Feldern
7.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
8.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
9.
Kombinationsgeräte
10.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
11.
Übungen
12.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
13.
Prüfung
 
Abschnitt 2 enthält Anforderungen, die sich nur auf die Fachkunde nach § 7 Absatz 1 beziehen. Die Anforderungen in Abschnitt 1 beziehen sich dagegen auf die Fachkunde nach § 7 Absatz 1, 2 und 3.
 
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 24) 23)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie bei Nerven- und Muskelstimulation
3.
Physikalische Grundlagen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder
4.
Biologische Wirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern
5.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
6.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von elektromagnetischen Feldern
7.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
8.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
9.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
10.
Übungen
11.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
12.
Prüfung
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 24) 23)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie bei Nerven- und Muskelstimulation
3.
Physikalische Grundlagen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder
4.
Biologische Wirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern
5.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
6.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von elektromagnetischen Feldern
7.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
8.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
9.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
10.
Übungen
11.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter Aufsicht einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes mit entsprechender ärztlicher Weiterbildung oder Fortbildung
12.
Prüfung
 
Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Modul ist der Nachweis einer Lizenz als Übungsleiterin oder Übungsleiter mit einer Ausbildung von mindestens 120 Lerneinheiten oder mindestens einer C-Lizenz als Trainerin oder Trainer mit einer Ausbildung von mindestens 120 Lerneinheiten oder einer vergleichbaren Ausbildung. Nachweise aus einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum über die Erfüllung der Anforderungen nach Teil E stehen inländischen Nachweisen gleich, wenn aus ihnen hervorgeht, dass die betreffenden Anforderungen oder die auf Grund ihrer Zielsetzung im Wesentlichen vergleichbaren Anforderungen des Ausstellungsstaates erfüllt sind. Unterlagen nach Satz 2 sind auf Verlangen im Original oder in Kopie vorzulegen. Eine Beglaubigung der Kopie sowie eine beglaubigte deutsche Übersetzung können verlangt werden.
 
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 40) 38)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
3.
Physikalische Grundlagen von Ultraschall
4.
Biologische Wirkungen von Ultraschall
5.
Risiken
6.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
7.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von Ultraschall
8.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
9.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
10.
Kombinationsgeräte
11.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
12.
Übungen
13.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter ärztlicher Aufsicht
14.
Prüfung
Lerninhalte (Mindestanzahl LE 40) 38)
1.
Gesetzliche Grundlagen
2.
Anatomie und Physiologie der Haut und ihrer Anhangsgebilde
3.
Physikalische Grundlagen von Ultraschall
4.
Biologische Wirkungen von Ultraschall
5.
Risiken
6.
Behandlungsparameter und Geräteeinstellungen
7.
Grundlagen Gerätetechnik zum Einsatz von Ultraschall
8.
Kontraindikationen, Risiken und Nebenwirkungen
9.
Schutzbestimmungen und -maßnahmen
10.
Kombinationsgeräte
11.
Anwendungsplanung, Aufklärung von Personen und Dokumentation
12.
Übungen
13.
Selbständige Durchführung von unterschiedlichen Anwendungen unter ärztlicher Aufsicht
14.
Prüfung