Drittes Kapitel - Sonstige Vorschriften | Erster Teil - Wertermittlung
(1) Zur Führung der Kaufpreissammlung ist jeder Vertrag, durch den sich jemand verpflichtet, Eigentum an einem Grundstück gegen Entgelt, auch im Wege des Tausches, zu übertragen oder ein Erbbaurecht erstmals oder erneut zu bestellen, von der beurkundenden Stelle in Abschrift dem Gutachterausschuss zu übersenden. Dies gilt auch für das Angebot und die Annahme eines Vertrags, wenn diese getrennt beurkundet werden, sowie entsprechend für die Einigung vor einer Enteignungsbehörde, den Enteignungsbeschluss, den Beschluss über die Vorwegnahme einer Entscheidung im Umlegungsverfahren, den Beschluss über die Aufstellung eines Umlegungsplans, den Beschluss über eine vereinfachte Umlegung und für den Zuschlag in einem Zwangsversteigerungsverfahren.
(2)
Die Zur Führung und Auswertung der Kaufpreissammlung
darf nur sind diejenigen, die einen Vertrag im Sinne von Absatz 1 Satz 1 schließen oder ein Angebot oder eine Annahme im Sinne von Absatz 1 Satz 2 erklären, verpflichtet, dem
zuständigen Finanzamt für Zwecke Gutachterausschuss auf dessen Aufforderung hin die erforderlichen Daten über das betroffene Grundstück mitzuteilen. Insbesondere gehören zu den erforderlichen Daten im Sinne von Satz 1 in der
Regel folgende Daten: Besteuerung übermittelt werden. Vorschriften, nach denen Urkunden oder Akten den Gerichten oder Staatsanwaltschaften vorzulegen sind, bleiben unberührt.- 1.
die Gemarkung, die Flur und die Flurstücksnummer, soweit im Grundbuch aufgeführt,
- 2.
die Lagemerkmale,
- 3.
die tatsächliche und die zukünftig geplante Nutzung,
- 4.
bei ganz oder teilweise vermieteten oder verpachteten Grundstücken die Erträge,
- 5.
bei bebauten Grundstücken:
- a)
die Arten der baulichen Anlagen,
- b)
das Baujahr sowie das Jahr und der Umfang durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen,
- c)
die Wohn- und die Nutzfläche,
- d)
die Ausstattung und die Qualität der baulichen Anlagen,
- e)
die Daten des Energieausweises zur Energieeffizienz des Gebäudes,
- f)
die Absicht, die baulichen Anlagen abzureißen,
- 6.
bei landwirtschaftlichen Grundstücken die Angabe, ob die Mitteilungsverpflichteten Landwirte sind,
- 7.
bei forstwirtschaftlichen Grundstücken Angaben zum Bestand,
- 8.
das mitverkaufte Zubehör, soweit nicht im Kaufvertrag benannt,
- 9.
bei Erbbaurechten und bei mit Erbbaurechten belasteten Grundstücken der Erbbauzins und die Laufzeit des Erbbaurechts.
Liegen den Mitteilungsverpflichteten keine exakten Angaben vor, so ist eine Schätzung ausreichend. Die Schätzung ist als solche zu kennzeichnen. Für die Mitteilung sind die vom Gutachterausschuss zur Verfügung gestellten Mitteilungsmöglichkeiten zu nutzen.
(2)
Die Zur Führung und Auswertung der Kaufpreissammlung
darf nur sind diejenigen, die einen Vertrag im Sinne von Absatz 1 Satz 1 schließen oder ein Angebot oder eine Annahme im Sinne von Absatz 1 Satz 2 erklären, verpflichtet, dem
zuständigen Finanzamt für Zwecke Gutachterausschuss auf dessen Aufforderung hin die erforderlichen Daten über das betroffene Grundstück mitzuteilen. Insbesondere gehören zu den erforderlichen Daten im Sinne von Satz 1 in der
Regel folgende Daten: Besteuerung übermittelt werden. Vorschriften, nach denen Urkunden oder Akten den Gerichten oder Staatsanwaltschaften vorzulegen sind, bleiben unberührt.- 1.
die Gemarkung, die Flur und die Flurstücksnummer, soweit im Grundbuch aufgeführt,
- 2.
die Lagemerkmale,
- 3.
die tatsächliche und die zukünftig geplante Nutzung,
- 4.
bei ganz oder teilweise vermieteten oder verpachteten Grundstücken die Erträge,
- 5.
bei bebauten Grundstücken:
- a)
die Arten der baulichen Anlagen,
- b)
das Baujahr sowie das Jahr und der Umfang durchgeführter Modernisierungsmaßnahmen,
- c)
die Wohn- und die Nutzfläche,
- d)
die Ausstattung und die Qualität der baulichen Anlagen,
- e)
die Daten des Energieausweises zur Energieeffizienz des Gebäudes,
- f)
die Absicht, die baulichen Anlagen abzureißen,
- 6.
bei landwirtschaftlichen Grundstücken die Angabe, ob die Mitteilungsverpflichteten Landwirte sind,
- 7.
bei forstwirtschaftlichen Grundstücken Angaben zum Bestand,
- 8.
das mitverkaufte Zubehör, soweit nicht im Kaufvertrag benannt,
- 9.
bei Erbbaurechten und bei mit Erbbaurechten belasteten Grundstücken der Erbbauzins und die Laufzeit des Erbbaurechts.
Liegen den Mitteilungsverpflichteten keine exakten Angaben vor, so ist eine Schätzung ausreichend. Die Schätzung ist als solche zu kennzeichnen. Für die Mitteilung sind die vom Gutachterausschuss zur Verfügung gestellten Mitteilungsmöglichkeiten zu nutzen.
(3) Auskünfte Der Gutachterausschuss muss die Mitteilungsverpflichteten bei der Aufforderung zur Mitteilung auf ihre sich aus der Kaufpreissammlung sind bei berechtigtem Interesse nach Maßgabe landesrechtlicher Vorschriften zu erteilen (§ 199 Absatz 2 Nummer 4). ergebenden Pflichten hinweisen und ihnen in geeigneter Weise Informationen zum Bedeutungsgehalt der angeforderten Daten zugänglich machen.
(3) Auskünfte Der Gutachterausschuss muss die Mitteilungsverpflichteten bei der Aufforderung zur Mitteilung auf ihre sich aus der Kaufpreissammlung sind bei berechtigtem Interesse nach Maßgabe landesrechtlicher Vorschriften zu erteilen (§ 199 Absatz 2 Nummer 4). ergebenden Pflichten hinweisen und ihnen in geeigneter Weise Informationen zum Bedeutungsgehalt der angeforderten Daten zugänglich machen.
(4) Die Kaufpreissammlung darf nur dem zuständigen Finanzamt für Zwecke der Besteuerung übermittelt werden. Vorschriften, nach denen Urkunden oder Akten den Gerichten oder Staatsanwaltschaften vorzulegen sind, bleiben unberührt.
(5) Auskünfte aus der Kaufpreissammlung sind bei berechtigtem Interesse nach Maßgabe landesrechtlicher Vorschriften zu erteilen (§ 199 Absatz 2 Nummer 4).